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Freie Energie? Welche Energie soll frei verfügbar sein? PDF Drucken
Geschrieben von: Martin Frischknecht, El. Ing. HTL   


Energie ist heute auch gleichbedeutend Geld. Bei der Wasserkraft, Kohle wie beim Erdöl gibt es Nutzungsrechte. Nicht jeder kann für sich ein Wasserrad in den Fluss stellen, ohne mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten. Sucht man das Internet ab unter dem Suchbegriff «Freie Energie», findet man interessante Angebote, angefangen mit Magnetmotoren bis hin zu Wasserstoffmotoren, von Quantenenergie bis Tesla-Energie... Will man sich aber konkret ein solches Wunderding in den Keller stellen, kann man u.a. noch lange davon träumen. Bei einem Versuch, an so etwas zu gelangen, haben wir eine Firma in den USA aufsuchen wollen und ein enttäuschendes Ergebnis erhalten. Die Firma ist nicht im Register eingetragen und ist nirgendwo konkret zu finden. Oft wird für eine Lieferung eine Vorauszahlung verlangt mit dem Ergebnis: Geld weg und die Maschine auch. Man entgegnet auch dem Argument: Die Menschheit ist eben noch nicht so weit für die Freie Energie. Da sind wir anderer Meinung. Es sind nicht alle Menschen gleich und viele sind bereit für diese Energie. Also alles Ausreden von Leuten, die es nicht zustande gebracht haben, mal etwas Fertiges serienreif auf den Tisch zu stellen. Wir lassen uns übrigens gerne belehren, falls wir da falsch liegen. Vielfach fehlt es genialen Erfindern, den Boden der Realität zu behalten, denn ohne Bodenkontakt lässt sich nichts realisieren. Wird aber dann mal ein Magnetmotor im Keller Energie liefern, kommt schon das nächste Hindernis: Die gesetzlichen Vorgaben Elektro und Energie! Ausserdem liefert ein Magnetmotor noch lange kein stabiles Stromnetz.


Diese Überlegungen haben uns dazu gebracht, ein System und eine Lösung zu finden, die problemlos alle Hürden meistert. Es ist die Nutzung der für uns ursprünglichen Energie, der Sonnenenergie, jedoch auf eine spezielle interessante Weise. Die Aufgabe war, eine äusserst stabile Energie punkto Frequenz und Spannung zu erreichen. Zudem sind wir von der Idee, die Energie ins Netz zu speisen, abgekommen. Es geht bei den folgenden Anlagen darum, mit der elektrischen Energie autonom zu sein. Mit eigener Energie geht man viel bewusster um und es braucht auch keine Energiesparkampagnen und Energiesparlampen mehr dazu.


Die Firma LevelLab AG aus der Schweiz stellt elektrische Energie-Versorgungzentralen her, welche modular allen Bedürfnissen angepasst werden können. Es stehen Geräte zur Verfügung von 3 kWatt bis 120 kWatt; mit einer Phase 230 Volt bis zu 3 Phasen Drehstrom mit 400 Volt. Prinzipiell wird die Energie von der Sonnenenergie und andern zusätzlichen Energielieferanten (z.B. Windrad) gespeichert und dann in eine stabile Stromversorgung umgewandelt. Kombipanels der Firma LevelLab AG erzeugen ca. 3-mal mehr Energie als herkömmliche Solarpanels und werden in einem Doppelkreissystem - Wärme und Strom - sinnvoll genutzt. Die Wärme wird über «Wasser-Wasser» Wärmepumpen zu Heizzwecken und Brauchwarmwasser verwendet, während der Stromkreislauf die Steuerung versorgt und den elektrischen Strom für den Haushalt liefert. Das System kann nicht mit üblichen Wärmepumpen-Heizungen verglichen werden, da hier in diesem Fall eine wesentlich bessere Nutzung der Energien stattfindet. Eine Energierückführung ins öffentliche Netz ist möglich, jedoch kaum von grossem Nutzen. Die Stabilität dieser Energieanlage ist viel besser als das öffentliche Netz und zudem Elektrosmogfrei! In Entwicklung ist ein neuartiges Windrad in variablen Grössen und ein neuartiger Energiespeicher, der die Energie über Jahre speichern kann und eine sehr, sehr lange Lebensdauer aufweist.


Die Firma LevelLab hat bereits Kontakte zu Energieversorgern aufgenommen und es entsteht eher eine konstruktive Zusammenarbeit, als dass man auf Widerstand stösst. Unsere Energie-Versorgungszentralen leisten einen Beitrag mit der Zeit auf Pumpspeicherwerke, fossile Brennstoffe und Atomkraftwerke zu verzichten, ausserdem sind diese umweltschonend und dauerhaft.



Zuletzt aktualisiert am Montag, den 20. September 2010 um 14:57 Uhr